Melodie Meiner Mutter (Deutsche
Übersetzung von Niguna Shel Imi)
(Unveröffentlichtes Lied, Esther Ofarim
hat es nur aufgenommen für das Kol Israel Radio in 1961)
(Text:
Oded Avissar, Musik und Arrangement: Moshe Wilensky)
(Hebräisches
Original)
(Englische
Übersetzung)
Die Geschichte ist uralt,
und aller Zeiten längst müde.
Sie war ein Lied und himmelblau waren ihre Augen,
ihr Haar ein Meer, Wellen aus Gold.
Und ich pflückte ihr jeden Tag
die Traumblumen aus meinem Herzen,
doch sie streute sie alle in den Wind,
und mein Stern fiel und erlosch.
Da blieb nur einer zurück,
der allein zu mir kam,
um nach meinem Wohl zu fragen.
Und still, heimlich,
reichte er mir als Geschenk
den Strauß meiner Kinderblumen.
Das war die Melodie, die seither
das einzige Lied meiner Mutter ist.
Die Geschichte ist uralt,
und aller Zeiten längst müde.
Denn die Sterne des Himmels zwinkerten mir zu,
voll Sehnsucht nach einem goldenen Traum.
So zog ich hinaus, um zu wandern und zu sammeln
ferne Sterne in der Welt.
Doch ein Silberfaden färbte mein Haar,
und mein Beutel leerte sich von all den Sternen.
Da blieb nur einer zurück,
der allein zu mir kam,
um nach meinem Wohl zu fragen.
Und still, heimlich,
reichte er mir als Geschenk
den Strauß meiner Kindersterne.
Das war die Melodie, die seither
das einzige Lied meiner Mutter ist.